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01.06.2022 Endlich wieder Schüleraustausch! Niederländer besuchen Gymnasium St. Xaver in Bad Driburg Nach zweijähriger Coronapause durften nun wieder Schüler des Gymnasiums St. Xaver Austauschschüler aus den Niederlanden empfangen. Be-reits seit dem Schuljahr 2017/18 besteht die enge Partnerschaft mit der niederländischen Schule Christelijk College Groevenbeek in Er-melo. Ziel ist es vor allem, die Englischkenntnisse der Schüler auf beiden Seiten zu verbessern sowie eine neue Kultur kennenzulernen, welche geographisch doch eigentlich so nah ist. Fünf Tage lebten die niederländischen Jugendlichen bei ihren Gastfa- milien und lernten im Verlauf ihres Aufenthalts die Region und ihre Menschen intensiv kennen. So besichtigten alle Teilnehmer u. a. das Freilichtmuseum in Detmold, lernten Bad Driburg intensiv kennen und arbeiteten in unterschiedlichen Workshops am Gymnasium St. Xaver intensiv zusammen. So wurden u. a. „Europäische Köpfe“ gemeinsam geformt, ein deutsch-niederländisches Kochbuch erstellt, Bienenhotels und sogar eine deutsch-niederländischen Lounge für den Schulgarten gebaut. Nach dieser intensiven Austauschwoche wurden die niederländischen Freunde herzlich verabschiedet. Der Abschiedsschmerz hielt sich aber in Grenzen, da die deutschen Schüler schon in den kommenden Tagen ihre Austauschpartner in Ermelo besuchen und für fünf Tage in den Niederlanden leben wer- den. 01.06.2022 Mit einem umfangreichen Programm und mit viel Begeisterung war die Steyler Familie beim 102. Katholikentag in Stuttgart mit dabei. Es waren schöne Tage, in denen wir vielen Menschen begegnen durften. Wir werden alle noch lange im Herzen tragen! Wir freuen uns auf den nächsten Katholikentag und das Wiedersehen in Erfurt 2024! Ihre SVD-Partner Hier einige Impressionen vom Steyler Zelt Bericht auf der Homepage der Steyler Missionsschwestern Bericht auf der Homepage der Steyler Missionare 01.05.2022 Mit einem umfangreichen Programm und mit viel Begeisterung ist die Steyler Familie beim 102. Katholikentag in Stuttgart mit dabei. Katholikentage sind Großereignisse mit mehr als 170-jähriger Traditi- on. Der 102. dieser Art findet von 25. bis 29. Mai 2022 in Stuttgart statt. Zehntausende Katholiken und Gläubige aller Konfessionen und vieler Religionen aus Deutschland, Europa und der Welt werden er- wartet. Die Steyler Familie ist selbstverständlich dabei. Das Zelt der Steyler Missionare ist auf der Kirchenmeile am Stand mit der Nummer 7-OS-15 zu finden. Im Zelt sind folgende Gruppen und Einrichtungen vertreten: SVD-Niederlassungen, Steyler Freunde und Partner, Steyler Missionsprokur, steyl-medien, Missionar/-innen auf Zeit (MaZ), Medienapostolat („Leben jetzt“) und die „Musikapost- el“ aus der Fratres-Gemeinschaft. Die 40 Teilnehmer/innen repräsen- tieren die Mitbrüder, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freundinnen, Freunde und Partner der SVD. Darüber hinaus sind auch die Steyler Missionsschwestern (Stand- nummer: 7-OS-28) und die Steyler Ethik-Bank (Standnummer: 4-KS- 14) auf der Kirchenmeile zu finden. Nicht zuletzt haben wir uns vor- genommen, unsere Anbetungsschwestern aus Bad Driburg über das Internet live hinzu zu schalten, damit sie uns etwas über ihr Leben erzählen, ohne die Klausur zu verlassen. Sie sind herzlich zu einem Besuch auf den Ständen der Steyler Fa- milie eingeladen. Es wird sich lohnen. (Hier geht´s zum Programm der Steyler Missionare) 12.04.2022 Christenverfolgung weltweit Bei allen Corona-Auflagen war es nach zwei Jahren endlich wieder möglich: das Steyler Familie - Treffen, 8.-10. April, in Steyl. 50 Steyler Laien und Ordensleute nahmen teil. Das Thema brannte unter den Nägeln. Sind es doch 300 Millionen Gläubige, die verfolgt werden, 70% davon sind Christen. Ausgewählt wurden dramatische Situationen in China, Ukraine und Ägypten. Der Hauptreferent war Anba Damian, der Generalbischof für die koptischen Christen in Deutschland. Ohnmacht spürt er wenn er an die Anschläge auf ägyptische Christen denkt. Er beeindruckte uns durch seine menschlich-warme Art, seine Kompetenz und seinen lebendigen Vortrag. Glaubwürdig und überzeugend. In der „Prozession zur Passion“ war die „Steyler Familie“ dann zu 80 Personen angewachsen, sogar mit 6 Geflohenen aus der Ukraine. Drei Statios in den drei Klöstern vertieften das Thema, bis wir mit ei- nem kopje koffie bei den Missionsschwestern den Samstag beschlie- ßen konnten. Der Palmsonntagsmesse mit den bunten Palmstöcken der Kinder stand Agateus Ngala vor. Mit Kinderchor und Gitarre endete die Feier. Dank und Vorfreude auf 2023 bestimmte die Auswertungsrunde, bis sich alle auf den Weg machten, nach Berlin, Osnabrück, an den Niederrhein, ins Eichsfeld bis zur Schweizer Grenze. 12.04.2022 Ein Steyler auf dem Flohmarkt Jan van As SVD war völlig überrumpelt worden. Nicht mit einem billigen „Floh“, sondern mit einer wertvollen Kostbarkeit. Auf rotem Tep- pich wurde er in die (ehema- lige) Missionshauskirche von Deurne NL geleitet. Dort erwarteten ihn die 150 Gäs- te mit herzlichem Applaus. Unter ihnen auch die Bür- germeisterin Frau Van de Burg. Sie hielt die sehr persönliche Laudatio, bevor sie ihm den „Oranien-Nassau-Orden“ ansteckte – im Namen des Königs der Nie- derlande, Wilhelm Alexander. Damit wurden auch die 50 ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vooien- markt Deurne geehrt. Diesem „Steyler Freundeskreis“ danken viele Projekte in aller Welt. An sie wurden in den 50 Jahren seines Beste- hens schon über eine Million Euro überwiesen. 02.04.2022 Bolivienwoche am Gymnasium St. Xaver Schulgemeinde setzt sich für Spielge- räte in Tapacari ein Seit 1997 existiert sie bereits: die Missi- onspartnerschaft zwischen dem Gymna- sium St. Xaver und den Steyler Missionsschwestern in Bolivien. Die- se haben ganz unterschiedliche Selbsthilfeprojekte vor Ort ins Leben gerufen, die das St. Xaver nach Kräften unterstützt. Dies geschieht insbesondere in der sogenannten Bolivienwoche, die nun wieder – zur Freude aller Lehrenden und Lernenden – stattfinden konnte. Während in den beiden vergangenen Jahren − bedingt durch die Co- ronapandemie und den damit verbundenen Distanzunterricht − die Bolivienwoche leider ausfallen musste, wurden nun wieder innerhalb und außerhalb des Unterrichts Gelegenheiten dazu geschaffen, das Land Bolivien und die Menschen vor Ort in den Blick zu nehmen. So beschäftigen sich die Lernenden und Lehrenden in einzelnen Fä- chern u. a. mit der gesellschaftlichen Situation vor Ort, besprachen Gründe für die soziale Ungleichheit oder setzten sich mit der reichen
Kultur der indigenen Bevölkerung auseinander. Darüber hinaus sammelten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangs- stufen 5 und 6 im Rahmen eines Vokabelspendenlaufs im Fach Eng- lisch Spendengelder, um damit ein von den Steyler Missionsschwes- tern geleitetes Internat in dem Andendorf Tapacari zu unterstützen. Nachdem der dortige Fußballplatz zu großen Teilen überbaut worden ist, war es den Xaverianerinnen und Xaverianern ein Anliegen, den Kindern und Jugendlichen vor Ort eine Alternative zu schaffen. In dem Wissen, wie wichtig Bewegung und Spielen für alle Heranwach- senden ist, sammelten sie Gelder, von denen Spielgeräte für die Freunde im Internat angeschafft werden sollen. Für dieses Projekt wurde auch im Boliviengottesdienst gesammelt, der den feierlichen Abschluss der Bolivienwoche bildete und an dem insbesondere viele Familien aus der Jahrgangsstufe 5 teilnahmen. Unter dem Leitwort „DurchKREUZt – Der Hoffnung Ausdruck geben“ wurde nicht nur der Menschen in Bolivien, sondern auch der Opfer des Krieges in der Ukraine gedacht. Dazu hatten Schülerinnen und Schüler im Vorhinein ihre Sorgen um diese EINE Welt auf kleine Steine gemalt und um ein Kreuz vor den Altar gelegt, um so ihrer Ohnmacht angesichts der Gewalt und der sozialen Ungleichheit in der Welt Ausdruck zu verleihen . Insofern ging auch in diesem Jahr von der Bolivienwoche ein beson- derer Geist aus, der nachdenklich stimmte und der nicht nur für die Menschen in Bolivien von Gewinn sein dürfte, sondern auch der Tradition und dem Leitwort der Schule entsprach: „Gymnasium St. Xaver – eine Mission fürs Leben!“ 17.02.2022 Einsatz für die Liebe Fair Trade-Rosen zum Valentinstag am Gymnasium St. Xaver Auch in diesem Jahr bot die Schülerver- tretung des Gymnasiums St. Xaver zum Valentinstag einen besonderen „Servi- ce“ an: Per Botendienst überbrachte sie Rosen, die vorab bestellt werden konnten – eine große Freude für die auf diese Weise be- schenkten Schülerinnen und Schüler! Damit zauberte die Schülervertretung nicht nur den Adressaten der jeweiligen Rosengrüße ein Lächeln ins Gesicht. Vielmehr setzte sie auch ein Zeichen der Solidarität mit allen in der Rosenproduktion täti- gen Beschäftigten. Schließlich handelte es sich um fair gehandelte Rosen, für die die Pflückerinnen und Pflücker in Ostafrika einen ge- rechteren Lohn als bei konventionellen Schnittblumen erhalten – Geld, das nachweislich auch die Lebensbedingungen vor Ort verbes- sert. Insofern zeugt diese Aktion von Verantwortung und Weitsicht und reiht sich in viele gelungene Aktivitäten der „Fair Trade-Town“ Bad Driburg ein. Sie freuen sich über ihre gelungene Rosenaktion: Die Schülervertretung des Gymnasiums St. Xaver zusammen mit den beiden SV-Lehrenden Stephanie Knaup (hintere Reihe rechts) und Stephan Meiwes (hintere Reihe, Zweiter von rechts). 29.01.2022 DER HIMMEL WEINT Rosa Schwestern haben Berlin am 29. Januar 2022 verlassen „Berlins ungewöhnlichstes Kloster muss schlie- ßen. Tag und Nacht beten Ordensschwestern in Westend und verlassen ihr Kloster so gut wie nie. Doch nun soll St. Gabriel aufgegeben wer- den“, so sieht es „Der Tagesspiegel“. Nach fast 86 Jahren des immerwährenden Ge- betes ist heute der Abschied von unseren „Rosa Schwestern“ in Berlin. In schweren Zeiten, 1936, haben sie sich im noch jungen Bistum Berlin angesiedelt. Sie durchlebten die Zeiten des Nationalsozialismus, die Kriegszeit, die Teilung der Stadt und des Landes, aber auch 1989 den Mauerfall, als sich die Menschen ent- lang der Sektorengrenze freudig in den Armen lagen. Sie erlebten die immer weiter fortschreitende Säkularisierung, die Missbrauchskrise in der Kirche, die viele erschütterte und wegen der viele Menschen der Kirche den Rücken kehrten. Das Anbetungskloster war ein Anker in der tosenden und rastlosen Stadt Berlin. Kardinäle und Bischöfe haben das Kloster aufgesucht, auch inkognito, um im stillen Gebet hinten in der Anbetungskirche einen geistigen Zwischenstopp zu machen. Viele Besucherinnen und Besucher haben von außen, telefonisch oder persönlich ihre Sorgen und Nöte in das Anbetungskloster getragen. Im November/Dezember 2021 fand dann selbst noch das Corona-Virus seinen Weg hinter die Klostermauern und auch sie, die Schwestern, wurden plötzlich und schmerzhaft Teil der globalen Pandemie. Die Schwestern werden jetzt fehlen, die täglichen Gottesdienste, die ständige Präsenz an der  Klosterpforte, die Gesprächsbereitschaft. Die Steyler Missionare, die täglich die Eucharistie mit den Anbe- tungsschwestern gefeiert haben, stehen heute nochmals geschlos- sen als Kommunität bei der letzten Eucharistiefeier um 7 Uhr zusam- men mit den Schwestern am Altar. Auch eine ganze Reihe weiterer Gottesdienstbesucher ist  anwesend. Um 10 Uhr versammeln sich alle nochmals in der Anbetungskirche, auch Erzbischof Dr. Heiner Koch ist gekommen. Er richtet einige Worte an die Schwestern und gibt dann den eucharistischen Segen. Damit schließt auch die ewige Anbetung, die fast 86 Jahre ununterbrochen  stattfand. Pfarrer P. Gerald Tanye erteilt noch den Reisesegen, dann begleiten alle die Schwestern zu den bereitstehenden Autos. Gegen 10.30 Uhr starten sie in Richtung Bad Driburg und Neisse. Der Präses des Heilig Geist Kollegs der Steyler Missionare schließt das Anbetungskloster ab. Die vielen Menschen verlassen in Gedan-ken versunken den Platz vor dem Kloster. Text: Bruder Bruno Rehm SVD Fotos: Pater Václav Mucha SVD Aus der Predigt des Erz- bischofs aus Anlass des Abschiedsgottesdienstes mit den Dienerinnen des Heiligen Geistes von der Ewigen Anbetung in Berlin am 18.01.2022 22.01.2022 Neue Leiterin der Steyler Missionsschwestern (SSpS) heute wurde Schwester Miriam Altenhofen SSpS zur neuen Leiterin der Steyler Missionsschwestern gewählt. Wir gratulieren Schwester Miriam ganz herz- lich und wünschen ihr Gottes Segen für ihre neue, verantwortungsvolle Aufgabe! 20.12.2021 Der Vernetzungsbrief 2021/2 mit Nachrichten von der “Steyler Fami- lie” aus dem letzten halben Jahr wurde herausgegeben und im Archiv eingestellt. 22.01.2022 In seinem Januar-Rundbrief berichtet Lutz Ruloff über die Arbeit und Hilfeleistungen für die Menschen auf den Philippinen. Er bittet weiterhin um unsere Hilfe. Übliche Geräte für die Bauernhof- und Gartenarbeit: Hacke, Schaufel, Astzange,Mistgable usw. Auch Motoren- und Kfz-Werkzeuge wären von großem Nutzen. PhilGer e.V. sagt Danke. Liebe PhilGer-Freunde, das alles können wir nur, weil Sie uns helfen. Ohne Ihre Hilfe können wir keine Pakete schicken, Kindern weder medizinisch helfen, noch Kinder/Jugendli- che und Familien mit lebensnotwendigen Lebensmitteln versorgen. Den ganzen Bericht finden Sie hier. 22.01.2022 Der Traum eines Mbya-Guaraní-Jungen Sr. Ana SSpS berichtet aus Argentinien Ein friedlicher Nachmittag im Dorf Ka'aguy Yvate. Auf dem Weg zu einer der Schulen, die der EIB Padre José Marx angeschlossen ist, treffe ich ei-nen Jungen, der mich fröhlich mit einer geballten Faust begrüßt, die in einer leeren Reisverpackung steckt, die er wie einen Handschuh trägt. Unser Protagonist, ein lebhaf-ter und fröhlicher Junge mit schel-mischen Augen, ist einer von de-nen, die im Dorf herumziehen und Freunde finden. Ich war beeindruckt von seiner na- türlichen Art, wie er von hier nach da hüpfte, wobei er leere Reistüten als Schuhe und auch als Hand- schuhe trug. Ich sagte ihm, dass er niedlich sei, und bat ihn, mir einen seiner “Schuhe” zu leihen, denn lo- gischerweise war er barfuß und sei- ne imaginären Schuhe bestanden aus den Reistüten, die er ja auch als Handschuhe trug. Wir kamen ins Gespräch und er erzählte mir, dass er Fußballtorwart sei. Ich habe ihm gesagt, dass ich auch Fußball mag, und er hat mir großzügig ei- nen “Fußballschuh” ausgeliehen. Den ganzen Bericht finden Sie hier.
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